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zu Maria Himmelfahrt am 15. August 2011 entstand die abgebildete Installation in der Kirche St. Maximilian in München. Die Ausstellung dauert bis zum 10. September.

 

 

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Legende zur Installation
Die Installation besteht aus einer 6 m hohen Staffelei und einem weißen Tuch mit königsblauem Schärpenband. In Höhe der oberen Sprossen der Staffelei werden Holme und Sprossen partiell mit Blattmetall vergoldet. Das blaue Band verläuft längs in der Mitte des Tuches, so dass es einen frei­en Fall unabhängig vom Faltenwurf der Draperie entwickelt. Das Tuch wird gegen die Kirchen­decke aufgezogen und fällt aus cirka 12 m Höhe in zwei Bahnen zur Staffelei hinab. Dort wird es über beide Seiten durch die Sprossen gewunden und der Überschuss beider Stoffbahnen auf dem Kirchenboden um die Füße der Staffelei drapiert.
Von der Symbolik her zeigt die Installation den Aufstieg der Heiligen Jungfrau in den Himmel. Die Leiter ist ihr irdischer Weg – nachvollziehbar für jeden Gläubigen. Die letzten teilweise vergoldeten Sprossen weisen auf ihre hervorgehobene Stellung unter den Frauen als Gottesmutter. Dies ist ihre Transzendenz auf Erden. Die freien Bahnen in das Kirchendach bezeugen ihre Begnadung, die ihr durch die Himmelfahrt gewährt wurde. Der freie Raum über der Spitze der Draperie bis zum Kir­chendach bezeugt die Sphäre transzendenter Herrlichkeit, in die sie eingegangen ist.
Die Farbsymbolik der Draperie entspricht der Mariensymbolik. Weiß ist die Farbe der Reinheit und Unschuld, die alles empfangene Licht wieder in den Raum reflektiert. Blau ist die Farbe des Was­sers und der Weiblichkeit. Blau und Weiß stehen auch für die Farben des Mondes (Blau und Silber), der wiederum in der Mariensymbolik aufscheint
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Seite aktualisiert: August 2011
Text & Layout: Matthias Mala