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Hintergrund
meines bildnerischen Schaffens ist, den Moment des Überganges
als
einen gültigen Moment der Schöpfung zu skizzieren.
Hierzu
sammele ich morbides Material in der Natur und arrangiere es zu
skulpturhaften Gestecken, in denen der Verfall durch die bildnerische
Erhöhung und Verfremdung vordergründig negiert wird.
Hierdurch entsteht eine sichtliche Ambivalenz zwischen dem fragilen
Material und der gewollten Gestalt. Der Übergang wird
aufgehoben,
indem er seine fortgesetzte Auflösung nicht verbirgt. Zeitraum
wird sichtbar.
Die hineingegebene Kraft und die verbliebene Kraft des Materials
multiplizieren sich in der gestifteten Form. Es ist eine Begegnung des
Leidens, das in der geschöpften Gestalt Sinn erfährt.
Kraft
fließt.
Seite aktualisiert: August
2009
Text
& Layout: Matthias Mala
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