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zu Maria Himmelfahrt 2011 entstand für Gottes Lohn die abgebildete Installation in der Kirche St. Maximilian in München. Die Ausstellung dauerte bis zum 10. September.

 

 

Mehr Bilder zur Installation
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Wie es dazu kam, dass die Installation für Gottes Lohn entstand, können Sie in der hier hinterlegten Dokumentation erfahren.

Klicken Sie hier "Für Gottes Lohn".


Legende zur Installation
Die Installation bestand aus einer 6 m hohen Staffelei und einem weißen Tuch mit königsblauem Schärpenband. In Höhe der oberen Sprossen der Staffelei wurden Holme und Sprossen partiell mit Blattmetall vergoldet und versilbert. Das blaue Band verlief längs in der Mitte des Tuches, so dass es einen frei­en Fall unabhängig vom Faltenwurf der Draperie entwickelte. Das Tuch wurde gegen die Kirchen­decke aufgezogen und fiel aus cirka 12 m Höhe in zwei Bahnen zur Staffelei hinab. Dort wurde es über beide Seiten durch die Sprossen gewunden und der Überschuss beider Stoffbahnen auf dem Kirchenboden um die Füße der Staffelei drapiert.
Von der Symbolik her zeigte die Installation den Aufstieg der Heiligen Jungfrau in den Himmel. Die Leiter symbolisierte ihren irdischen Weg – nachvollziehbar für jeden Gläubigen. Die letzten teilweise vergoldeten Sprossen wiesen auf ihre hervorgehobene Stellung unter den Frauen als Gottesmutter. Dies ist ihre Transzendenz auf Erden. Die freien Bahnen in das Kirchendach bezeugten ihre Begnadung, die ihr durch die Himmelfahrt gewährt wurde. Der freie Raum über der Spitze der Draperie bis zum Kir­chendach bezeugte die Sphäre transzendenter Herrlichkeit, in die sie eingegangen ist.
Die Farbsymbolik der Draperie entsprach der Mariensymbolik. Weiß ist die Farbe der Reinheit und Unschuld, die alles empfangene Licht wieder in den Raum reflektiert. Blau ist die Farbe des Was­sers und der Weiblichkeit. Blau und Weiß stehen auch für die Farben des Mondes (Blau und Silber), der wiederum in der Mariensymbolik aufscheint
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Seite aktualisiert: Februar 2012
Text & Layout: Matthias Mala